
In vielen Organisationen sieht die Software-Landschaft ähnlich aus: Spenden in einem Programm, Mitglieder in einem Excel, Anmeldungen in Online-Formularen, die Buchhaltung separat. Dieselbe Person steht drei- oder viermal drin, und wer wissen will, ob die Spenderin vom Frühling auch Mitglied ist, gleicht Listen ab.
Good NPO ist unsere Antwort darauf: eine modulare Software für Vereine, Stiftungen, Dachverbände, Hilfswerke und NGOs, in der diese Bereiche auf einer Plattform zusammenlaufen. In den kommenden Wochen stellen wir unsere Module genauer vor. Heute geht es um das Ganze: was die Module sind, was sie verbindet und wie ihr einsteigt.
Eine Person ist eine Person
Der wichtigste Unterschied zu einer Sammlung von Einzeltools steckt in einem Satz: Alle Module arbeiten auf demselben Datenbestand. Eine Person ist eine Person, ob Mitglied, Spenderin oder Veranstaltungsgast.
Das heisst praktisch: kein Abgleich zwischen Systemen, keine Dubletten und keine Schnittstellenprojekte. Wer sich für eine Tagung anmeldet, findet sich neben seiner Mitgliedschaft und seinen Spenden wieder, und die Zahlung dazu ist ebenfalls schon zugeordnet.

Die Module im Überblick
Fünf Module decken den Kern des NPO-Alltags ab:
- Spenden- und Mitgliederverwaltung: Spenden, Mitgliedschaften, Kampagnen, Verdankungen und Formulare auf einer Basis.
- Good Event: Veranstaltungen, Versammlungen und Kurse ausschreiben, Anmeldungen und Teilnehmende verwalten, Rechnungen stellen.
- Good Newsletter: E-Mail-Kampagnen mit Double-Opt-in, Einwilligungsprotokoll, einem Baukasten für die Gestaltung sowie Öffnungs- und Klickstatistik.
- Good Pay: Zahlungen für Spenden, Beiträge und Anmeldungen per TWINT, Karte, QR-Rechnung und SEPA-Überweisung, mit automatischer Verbuchung.
- Web-Portal: ein Zugang für Mitglieder, Mitarbeitende, Teilnehmende und Interessierte, mit Dokumenten, Inhalten und Selfservice, ohne eigene Website-Entwicklung.

Dazu kommen sechs weitere Module für spezifischere Aufgaben: Good Direct Mail für postalische Mailings mit Serienbriefen und Druckstapeln, Good Messenger für WhatsApp-Kampagnen und einen 1:1-Posteingang, Good Analytics für Spendersegmente, RFM-Bewertung und Kampagnenerfolg, Good Survey für Umfragen mit persönlichen Links, Good MEL für Partner-Onboarding und Wirkungsmessung in Förderprogrammen und Good Help, ein Hilfecenter direkt in der Anwendung, das ihr selbst anpassen könnt.
Alle Module lassen sich einzeln oder kombiniert einsetzen.
Darunter: eine vollständige Buchhaltung
Good NPO ist nicht nur Kontaktverwaltung. Unter den Modulen liegen ERPNext und das Frappe Framework, eine Open-Source-Plattform, die seit über fünfzehn Jahren entwickelt und von mehr als 30'000 Organisationen eingesetzt wird.
Für eine Geschäftsstelle bedeutet das: doppelte Buchführung mit Bilanz und Erfolgsrechnung, Debitoren, Kreditoren und Mahnwesen, Kontoauszugs-Import mit regelbasiertem Abgleich sowie Kostenstellen und Budgets pro Projekt oder Kampagne. Dazu Projekte mit Zeiterfassung und eine lückenlose Änderungshistorie zu jedem Datensatz. Nichts davon muss entwickelt werden, es ist vorhanden, und was die Plattform kann, kann jedes Modul.

Weil der Quellcode offen liegt, seid ihr nicht auf uns angewiesen: Andere Dienstleister können parallel zu uns oder statt uns an derselben Lösung arbeiten, und eure Daten sind über offene Schnittstellen und Export jederzeit zugänglich. Warum wir das für Non-Profits gerade jetzt für wichtig halten, haben wir im April ausführlicher beschrieben: Was KI und digitale Souveränität für die Digitalisierung von Non-Profits bedeuten.
Klein anfangen, später ergänzen
Ihr müsst nicht alles auf einmal einführen. Ihr startet mit dem, was heute am meisten drückt, etwa der Spenden- oder der Mitgliederverwaltung, und ergänzt später Events, Newsletter oder Auswertungen. Weil alle Module auf denselben Daten arbeiten, müsst ihr dafür weder das System wechseln noch Daten oder Prozesse neu aufbauen.

Die Kosten sind planbar: Die Einführung gibt es zum Fixpreis ab CHF 10'000.–, die Lizenz ab CHF 200.– pro Monat, und Good Event kommt ab CHF 50.– pro Monat dazu. Kosten pro Benutzer gibt es keine. Die Migration aus eurer bestehenden Lösung, ob Excel, Access oder ein anderes CRM, offerieren wir vorgängig, damit der Preis vor dem Start feststeht.
Alle Module mit kurzen Videos findet ihr schon jetzt auf der Produktseite von Good NPO.
Häufige Fragen
Müssen wir alle Module auf einmal einführen?
Nein. Ihr startet mit dem, was ihr heute braucht, und bezahlt nur dafür. Weitere Module kommen dazu, ohne dass ihr Daten oder Prozesse neu aufbauen müsst.
Eignet sich Good NPO auch für kleine Vereine?
Ja. Durch den modularen Aufbau und die Lizenz ohne Kosten pro Benutzer bleibt Good NPO auch für kleine Vereine und Stiftungen mit begrenztem Budget bezahlbar.
Wo liegen unsere Daten?
Datenschutzkonform in Europa, nach revDSG und DSGVO. Wenn interne Vorgaben es verlangen, hosten wir gegen Aufpreis ausschliesslich in der Schweiz.
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